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	<title>Kumpane</title>
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	<description>Tanz-Theater-Gruppe</description>
	<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 13:45:13 +0000</pubDate>
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		<title>DRS2aktuell, 17.06.11</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 15:10:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kumpane</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Unbekannt]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Wahrheit liegt auf dem Küchenboden
Ellinor Landmann: Die Schweizer Gruppe Kumpane arbeitet an der Schnittstelle von Tanz und Schauspiel. In der Gruppe finden sich eine Tänzerin, ein Schauspieler und ein Dramatiker zusammen und gemeinsam produziert dieses Kerntrio seit 2003 Kreuzwesen, Mischproduktionen in der Zone zwischen den Gattungen. Die neuste Kumpane-Produktion, die hatte gestern Premiere, im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="[object]"><strong>Die Wahrheit liegt auf dem Küchenboden</strong></p>
<p id="[object]"><strong>Ellinor Landmann</strong>: Die Schweizer Gruppe Kumpane arbeitet an der Schnittstelle von Tanz und Schauspiel. In der Gruppe finden sich eine Tänzerin, ein Schauspieler und ein Dramatiker zusammen und gemeinsam produziert dieses Kerntrio seit 2003 Kreuzwesen, Mischproduktionen in der Zone zwischen den Gattungen.<span id="more-1104"></span> Die neuste Kumpane-Produktion, die hatte gestern Premiere, im Tanzhaus Zürich, „small pieces of truth whispered on the kitchen floor“, also „Kleine Bröckchen von Wahrheit geflüstert auf dem Küchenboden“. Maya Künzler hat diese Produktion gesehen, ich fragte sie, ob denn auch hier wieder in der Zwischenzone getanzt und geschauspielert wird.<br />
<strong>Maya Künzler</strong>: Es ist eine typische Kumpane-Produktion, kann man sagen. Wir erleben wieder einmal Tina Beyeler nicht nur als Choreographin, sondern auch als Tänzerin, zusammen mit Sebastian Krähenbühl, er ist Schauspieler, und der Text ist eben von Andri Beyeler, ist ein relativ bekannter Theaterautor und auch der Bruder von Tina Beyeler. Und was sie sprechen, es ist immer in Dialekt, eine Art Kunstsprache mit sehr vielen Wort-Wiederholungen, es hat manchmal sogar etwas obsessives, es ist auch poetisch und witzig.<br />
<strong>Ellinor Landmann</strong>: Jetzt haben Sie gesagt: Es ist eine typische Kumpane-Produktion. Kommt auch was Neues dazu jetzt in dieser Küchenboden-Geschichte?<br />
<strong>Maya Künzler</strong>: Für mich war ganz offensichtlich, dass sehr spezifisch mit der Bühne umgegangen worden ist. Zuerst sieht man so einen imaginären Raum. Irgendwie hat mich das an die expressionistische Zeit, an den Film, an den Stummfilm erinnert. Es ist eine Art Kunstraum. Auch die Figuren kugeln da am Anfang am Boden hervor mit schwarzen Kapuzen tief ins Gesicht gezogen, auch die Sprache ist abgehackt. Sie zeigen stumm irgendwelche Situationen. Und dann aber gibt es irgendwann einen Wechsel, und der ist wirklich sehr erstaunlich. Diese Bühne wird umgewandelt in eine Küche. Die drehen einfach die Platten um. Es kommt also plötzlich auch Farbe in diesen Film rein. Und im letzten Teil wird quasi diese Küche dann dekonstruiert, die Platten abgedeckt. Der Himmel wird freigelegt.<br />
<strong>Ellinor Landmann</strong>: Jetzt haben Sie mir einen dreiteiligen Abend eigentlich beschrieben, der sich über die Bühne strukturiert. Erfahre ich denn an diesem Abend auch so drei abgetrennte Geschichten?<br />
<strong>Maya Künzler</strong>: Nein, das ist es nicht. Es geht um Lebensentwürfe. Also am Anfang hat man ja immer ganz – wenn man jung ist – hochfliegende Pläne, was man alles erreichen möchte, und dann findet man sich quasi in der Küche wieder. Das heisst im Alltag mit seinen Zwängen, mit seinen Normierungen und man wagt dann praktisch – um jetzt Bezug auf den Titel zu nehmen – die Wahrheit, also seine Sehnsüchte, nur noch flüsternd zu äussern. Dann gibt es aber auch eine konkrete Ebene in dieser Tanz-Theater-Geschichte. Nämlich es gibt auch ein Telefon, das klingelt dann auch gleich. Die nehmen das nicht ab, auf dem Telefonbeantworter meldet sich ein Freund und lädt sie zu einer Party ein. Und das ist dann der Ausgangspunkt zu phantasieren über die allbekannten Freunde, die an diesem Fest herumstehen, reden, immer die gleichen Gespräche führen, und damit spiegeln sie natürlich ihre eigenen Wünsche, Ängste, Sehnsüchte.<br />
<strong>Ellinor Landmann</strong>: Wie kommen denn jetzt in dieser Produktion Sprache und Tanz zusammen?<br />
<strong>Maya Künzler</strong>: Es kommt wirklich zu unglaublich schönen Verdichtungen. Es entstehen wirklich auch neue Ebenen. Im klassischen Tanz kennt man ja den Paartanz, also Pas de deux, und irgendwie musste ich daran denken, als ich gesehen habe, wie sich die beiden bewegen. Der Sebastian Krähenbühl, also der Schauspieler, der fungiert wirklich ein bisschen in der Rolle eines männlichen klassischen Tänzer: Er stützt sie, sie klettert an ihm herum, sie schmeisst sich an ihn ran – unglaublich akrobatische Formen, Bewegungen. Ich würde sogar dieses viel strapazierte Wort des Innovativen hier brauchen, also sehr erfindungsreich, was sie macht.<br />
<strong>Ellinor Landmann</strong>: Das also die tänzerischen Qualitäten. Und wie kommt dazu das Schauspiel oder die Sprache?<br />
<strong>Maya Künzler</strong>: Er erzählt immer wieder von dieser Party, steigert sich dann auch in was rein. Sie nimmt das auf, auch sie spricht, also beide tanzen beide reden. Zum Beispiel: Er steigert sich in eine Geschichte rein, und es wird immer aggressiver. Und sie findet dafür ein tänzerisches Bild. In diesem Fall aber ist es ein Gegenbild. Sie beginnt zu tanzen, sehr verführerisch, es ist wirklich ein Sehnsuchtsbild, das dann daraus entsteht.<br />
<strong>Ellinor Landmann</strong>: Also ein durch und durch gelungener Abend auf der Höhe des Schaffens von Kumpane?<br />
<strong>Maya Künzler</strong>: Na ja, ich weiss jetzt nicht, ob es die Höhe des Schaffens ist. Also ich hoffe, wir können da noch viel mehr von ihnen sehen und erwarten, aber es hat mir sehr gut gefallen. Natürlich gibt es dann auch so Momente wie wenn sie zum Beispiel spricht. Sie reden ja Dialekt, und das ist ja nicht so ein Problem von der Sprache her. Aber manchmal einfach akustisch ist das nicht rüber gekommen. Aber das sind Kleinigkeiten, und ich denke, vielleicht hängt das auch mit dem Premierenfieber zusammen.<br />
<strong>Ellinor Landmann</strong>: Maya Künzler über die neue Produktion von Kumpane – „small pieces of truth whispered on the kitchen floor“. Im Tanzhaus Zürich noch morgen und Sonntag Abend zu sehen.</p>
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		<title>Tages-Anzeiger, 18.06.11</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 15:02:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kumpane</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Unbekannt]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Wort wird Rhythmus wird Bewegung
Die neuste Produktion der Gruppe Kumpane ist hohe Tanzkunst. Zu sehen im Tanzhaus Zürich.
Im Tanzhaus Zürich steht eine Bühne auf der Bühne. In strengem Schwarzweiss gehalten (von Angi Paz Soldan) und leicht verzogen, ruft sie unweigerlich Assoziationen an den deutschen Stummfilm hervor. So beginnt «Small Pieces of Truth Whispered on [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="[object]"><strong>Das Wort wird Rhythmus wird Bewegung<br />
Die neuste Produktion der Gruppe Kumpane ist hohe Tanzkunst. Zu sehen im Tanzhaus Zürich.<br />
</strong>Im Tanzhaus Zürich steht eine Bühne auf der Bühne. In strengem Schwarzweiss gehalten (von Angi Paz Soldan) und leicht verzogen, ruft sie unweigerlich Assoziationen an den deutschen Stummfilm hervor. So beginnt «Small Pieces of Truth Whispered on the Kitchen Floor» denn auch ein bisschen wie ein Film, wie eine fantastische Kopfgeburt. Aus einer Klappe kullern zwei schwarze Unwesen, die sich ruckartig hochwuchten, stumm den Mund aufreissen und wieder zurück auf den Boden sacken.<br />
<strong>Agile Tänzerin<br />
</strong>Es ist seit 2003 die siebte Produktion der Gruppe Kumpane, gegründet von der Tänzerin und Choreografin Tina Beyeler. Wieder mit dabei sind der Theaterautor und Tina Beyelers Bruder Andri Beyeler, der den Mundart-Text dazu geschrieben hat, und der Schauspieler Sebastian Krähenbühl. Der tanzt auch, balanciert auf dem Rücken liegend seine Partnerin zuverlässig auf den Füssen und fängt sie sicher auf, wenn sie sich ihm heftig entgegenwirft. Beyeler ist eine äusserst agile, akrobatisch-kühne und ausdrucksstarke Tänzerin.<br />
<strong>Feine Kunst<br />
</strong>In der Zwischenzeit hat das Duo den magischen Raum in eine konkrete Küchenlandschaft umfunktioniert und turnt, zur eigens dafür komponierten Musik von Frank Gerber, über den Herd und den Kühlschrank hoch. Kaum eingerichtet, schrillt das Telefon und bringt die Alltagswelt zurück in die verträumte Zweisamkeit. Das Wort wird in seinen rhythmischen Wiederholungen selber zur Musik und fliesst über in die Bewegung.<br />
Dass Text und Tanz dabei eigenständig bleiben, ist feine Kunst. In der Stille wird Verunsicherung spürbar, im sinnlichen Tanz Lebenslust und Sehnsucht greifbar. Kumpane erschaffen so neue Gedanken- und Zwischenräume. Schliesslich öffnet sich die Bühne zum Himmel – mit Krähenbühl sehen wir die Seeschwalben ziehen. Der Film im eigenen Kopf läuft.</p>
<p id="[object]">Maya Künzler</p>
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		<title>P.S., die linke Zürcher Zeitung, 23.06.11</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 11:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Unbekannt]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom Paar-Modus
Die neuste Kreation aus der „Kumpane“-Küche spielt auch in diesem zentralen Raum menschlichen Daseins in möglichst wohliger Urbanität und &#8216;erzählt&#8217; mit Text und Tanz vom Werden, von Freud und Leid – und natürlich dem Vergehen des Lebens im Paar-Modus. „small pieces of truh whispered on the kitchen floor“ besticht mit sanft augenzwinkerndem, liebevollem, aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="[object]" style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal; font-weight: normal;" lang="de-CH"><strong>Vom Paar-Modus</strong></p>
<p><strong>Die neuste Kreation aus der „Kumpane“-Küche spielt auch in diesem zentralen Raum menschlichen Daseins in möglichst wohliger Urbanität und &#8216;erzählt&#8217; mit Text und Tanz vom Werden, von Freud und Leid – und natürlich dem Vergehen des Lebens im Paar-Modus. „small pieces of truh whispered on the kitchen floor“ besticht mit sanft augenzwinkerndem, liebevollem, aber auch hinterlistig humorigen Witz und einfach wirkungsvollen Bewegungsideen.</strong></p>
<p id="[object]">Die grosse Welt im Kleinen spiegeln und Situationen finden, die alle empathisch nachempfinden können, weil sie universellen Charakter haben, war schon immer die Stärke von Andri Beyelers Dialekttexten. Neu in dieser Produktion dabei ist die Bühnenbildnerin Angelica Paz Soldan, die ein ausserordentlich flexibel einsetzbares, aber erstaunlich stabiles Rohrgestell gebaut hat, dessen Leerstellen mit an Klettverschlüssen befestigten Kartonwänden verdeckt werden können. Die Entscheidung von &#8220;Kumpane&#8221;, erstmals nicht vom Text als Ursprung auszugehen, sondern eben von diesem Bühnenbild, erweist sich hinsichtlich der vielfältigen und überraschenden Bespielmöglichkeiten dieser Konstruktion als Volltreffer. Der Abend beginnt ganz am Anfang, wenn die Wände und Decke noch in Schwarz und Weiss gehalten sind und die Küche zwei schwarze Menschenknäuel ausspuckt, die erstmal stehen lernen müssen. Zwischen Bedrohung und Hoffnung unentschieden ertönt durchs ganze Stück immer wieder eine dieser einfachen, blechernen Melodien, wie sie Tiere etc. von sich geben, die Kleinkindern als Einschlafhilfe über das Gitterbett gehängt werden. Sofort nachdem Tina Beyeler und Sebastian Krähenbühl zu stehen gelernt haben, beginnt das beidseitige Balzverhalten, bei dem er sich als heldenhaft männlicher Rockmusiker gibt und sie ihr Oberteil dermassen zurechtzupft, als hätte ihr Busen ein vergleichbares Format mit jenen von weiblichen Pornostars. Die Mühe lohnt und sie kommen zusammen, was sie sofort zum Bau eines gemeinsamen Heims animiert - das ganz simpel mit dem Umdrehen der Kartonwände geschieht, und sich diese duochrome Landschaft in eine bunte Wohlfühlküche verwandelt. Andri Beyeler wählt die Situation einer privaten Einladung als vorgeschobenes Handlungssujet, um darüber Paarbetrachtungen bei anderen wie auch den Anwesenden anstellen zu können - köstlich. Nach dem durchfeiernden Leben früherer Produktionen sind diese zwei Figuren schnell in einer so genannt bequemeren Situation angelangt, in der sie schlicht gar keine Lust mehr auf Gesellschaft haben und ihnen die bare Vorstellung genügt, wer wo sitzt, wer wem was sagt, und welche Dramen zu welcher Uhrzeit ihrem Höhepunkt entgegensteuern. Diese Erzählungen, die oft aus wenigen Andeutungen eine ganze kleine Welt bauen und die Erzählfiguren sehr plastisch rund wirken lassen, haben einen leichten Einschlag von Lästern, zeugen aber immer von einer grundsätzlichen Menschenfreundlichkeit. Die Abhandlung der immergleichen Geschehnisse aus der Ferne scheint für das Paar Abendunterhaltung genug zu sein, auch ein Anruf aus der Parywohnung ändert nichts am Plan, zuhause rumzuhängen. Und das tut Tina Beyeler verschiedenartig an Sebastian Krähenbühl. Einmal liegt sie wie ein Pendel mit Hals und Oberschenkel auf seinen Füssen, einmal hält er sie an Händen in Armbeuge und Kniekehle und schwenkt sie durch den Raum. Die Choreographie kokettiert aber auch mit den Hochglanzbildern der Werbeindustrie, eindeutig konnotierten Posen und Gesten, und die Vielfalt der Tanzbewegungen verdoppelt die eigentlich einfache, aber vielleicht gerade darum treffliche Textebene, und weist den gleichen Hang zum leicht Skurrilen auf und ergänzt den Erzählstrang mit getanzten, eindeutigen Szenen, die keiner Worte benötigen. Natürlich ist dieses Paar-Idyll nur die halbe Miete für eine Bühnenperformance und darum ist der heftige Trennungsstreit inklusive Zerstörung des gemeinsamen Nestes die logische Folge und das sinnvolle Weiterspannen des dramaturgischen Bogens. Erste Ansätze für ein erneutes Gehen lernen als Individuen werden zum Schluss wieder angedeutet, lassen dem Publikum aber den Spielraum, sich das Finale selber auszumalen.</p>
<p id="[object]">Thierry Frochaux</p>
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		<title>Gastspiele</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 20:45:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kumpane</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Unbekannt]]></category>

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		<description><![CDATA[small pieces of truth whispered on the kitchen floor (2011)
Theater am Gleis.  Winterthur
20 Januar 2012
Phönix Theater 81, Steckborn
16. &#38; 18. Februar 2012
Alte Fabrik, Rapperswil
10. Dezember 2011
Theater Roxy, Birsfelden
30. November,  1. &#38;  2. Dezember 2011
fabriggli Werdenberger Kleintheater,  Buchs
11. November 2011
Stadttheater Schaffhausen
31. Oktober &#38; 1. November 2011
Premiere im Tanzhaus Zürich
16., 18. &#38; 19. Juni 2011
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong id="[object]">small pieces of truth whispered on the kitchen floor (2011)</strong></p>
<p><span id="[object]" style="FONT-WEIGHT: normal"><span id="[object]" style="FONT-WEIGHT: normal">Theater am Gleis.  Winterthur<br />
20 Januar 2012</span></span></p>
<p><span style="FONT-WEIGHT: normal"><span style="FONT-WEIGHT: normal">Phönix Theater 81, Steckborn<br />
16. &amp; 18. Februar 2012</span></span></p>
<p><span style="FONT-WEIGHT: normal"><span style="FONT-WEIGHT: normal">Alte Fabrik, Rapperswil<br />
10. Dezember 2011</span></span></p>
<p><span style="FONT-WEIGHT: normal"><span style="FONT-WEIGHT: normal">Theater Roxy, Birsfelden<br />
<span id="[object]" style="FONT-WEIGHT: normal">30. November,  1. &amp;  2. Dezember 2011</span></span></span></p>
<p><span id="[object]" style="FONT-WEIGHT: normal"><span id="[object]" style="FONT-WEIGHT: normal">fabriggli Werdenberger Kleintheater,  Buchs<br />
<span id="[object]" style="FONT-WEIGHT: normal"><span id="[object]" style="FONT-WEIGHT: normal">11. November 2011</span></span></span></span></p>
<p><span id="[object]" style="FONT-WEIGHT: normal"><span id="[object]" style="FONT-WEIGHT: normal"><span id="[object]" style="FONT-WEIGHT: normal"><span style="FONT-WEIGHT: normal">Stadttheater Schaffhausen<br />
31. Oktober &amp; 1. November 2011</span></span></span></span></p>
<p><span id="[object]" style="FONT-WEIGHT: normal"><span id="[object]" style="FONT-WEIGHT: normal"><span id="[object]" style="FONT-WEIGHT: normal"></span></span></span><span style="FONT-WEIGHT: normal"><span style="FONT-WEIGHT: normal">Premiere im </span>Tanzhaus Zürich<br />
</span><span id="[object]" style="FONT-WEIGHT: normal">16., 18. &amp; 19. Juni 2011</span></p>
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		<title>Pressespiegel</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 20:44:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kumpane</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Unbekannt]]></category>

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		<title>Cast &#038; Credits</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 20:42:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kumpane</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Unbekannt]]></category>

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		<description><![CDATA[small pieces of truth whispered on the kitchen floor (2011)
Premiere 16. Juni 11, Tanzhaus Zürich, Zürich
Koproduktion Tanzhaus Zürich, Stadttheater Schaffhausen, Theater Roxy und Phönix-Theater 81
Kumpane spielt &#8220;small pieces of truth&#8230;&#8221; auf Schweizerdeutsch, Deutsch und Englisch
Von und mit Tina Beyeler und Sebastian Krähenbühl
Dramaturgie/ Text Andri Beyeler
Musik Frank Gerber
Stimmen Anna-Katharina Müller und Thomas Müller
Bühne Kumpane, Angelica Paz Soldan
Kostüme [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="[object]"><strong>small pieces of truth whispered on the kitchen floor (2011)</strong></p>
<p><strong id="[object]">Premiere</strong> 16. Juni 11, Tanzhaus Zürich, Zürich<br />
<strong id="[object]">Koproduktion</strong> Tanzhaus Zürich, Stadttheater Schaffhausen, Theater Roxy und Phönix-Theater 81</p>
<p><strong>Kumpane spielt &#8220;small pieces of truth&#8230;&#8221; auf Schweizerdeutsch, Deutsch und Englisch</strong></p>
<p><strong id="[object]">Von und mit</strong> Tina Beyeler und Sebastian Krähenbühl<br />
<strong>Dramaturgie/ Text</strong> Andri Beyeler<br />
<strong id="[object]">Musik</strong> Frank Gerber<br />
<strong id="[object]">Stimmen</strong> Anna-Katharina Müller und Thomas Müller<br />
<strong id="[object]">Bühne</strong> Kumpane, Angelica Paz Soldan<br />
<strong id="[object]">Kostüme</strong> Inge Gill Klossner<br />
<strong id="[object]">Licht</strong> Fiona Zolg<br />
<strong id="[object]">Auge von Aussen</strong> Caroline Minjolle</p>
<p id="[object]"><strong>Mit der Unterstützung von</strong> Stadt und Kanton Schaffhausen, Stadt Zürich Kultur, Fachstelle Kultur Kanton Zürich, Migros Kulturprozent, Sign + Shine, Fachaussschuss Theater &amp; Tanz BS/BL.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fotos</title>
		<link>http://www.kumpane.ch/produktionen/small-pieces-of-truth-whispered-on-the-kitchen-floor/fotos/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 20:41:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kumpane</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Unbekannt]]></category>

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		<description><![CDATA[small pieces of truth whispered on the kitchen floor (2011)
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="[object]"><strong id="[object]">small pieces of truth whispered on the kitchen floor (2011)</strong>
<a href='http://www.kumpane.ch/produktionen/small-pieces-of-truth-whispered-on-the-kitchen-floor/fotos/kumpane/' title='Kumpane'><img src="http://www.kumpane.ch/wp-content/uploads/2011/07/abrutschen_presse_caro-150x99.jpg" width="150" height="99" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.kumpane.ch/produktionen/small-pieces-of-truth-whispered-on-the-kitchen-floor/fotos/dsc_8705/' title='small pieces of truth whispered on the kitchen floor'><img src="http://www.kumpane.ch/wp-content/uploads/2011/11/dsc_8705-122x150.jpg" width="122" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.kumpane.ch/produktionen/small-pieces-of-truth-whispered-on-the-kitchen-floor/fotos/dsc_8579/' title='small pieces of truth whispered on the kitchen floor'><img src="http://www.kumpane.ch/wp-content/uploads/2011/11/dsc_8579-150x92.jpg" width="150" height="92" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.kumpane.ch/produktionen/small-pieces-of-truth-whispered-on-the-kitchen-floor/fotos/dsc_8684/' title='small pieces of truth whispered on the kitchen floor'><img src="http://www.kumpane.ch/wp-content/uploads/2011/11/dsc_8684-150x97.jpg" width="150" height="97" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.kumpane.ch/produktionen/small-pieces-of-truth-whispered-on-the-kitchen-floor/fotos/dsc_8592/' title='small pieces of truth whispered on the kitchen floor'><img src="http://www.kumpane.ch/wp-content/uploads/2011/11/dsc_8592-150x100.jpg" width="150" height="100" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.kumpane.ch/produktionen/small-pieces-of-truth-whispered-on-the-kitchen-floor/fotos/dsc_8636/' title='small pieces of truth whispered on the kitchen floor'><img src="http://www.kumpane.ch/wp-content/uploads/2011/11/dsc_8636-150x102.jpg" width="150" height="102" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.kumpane.ch/produktionen/small-pieces-of-truth-whispered-on-the-kitchen-floor/fotos/dsc_8613/' title='small pieces of truth whispered on the kitchen floor'><img src="http://www.kumpane.ch/wp-content/uploads/2011/11/dsc_8613-126x150.jpg" width="126" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.kumpane.ch/produktionen/small-pieces-of-truth-whispered-on-the-kitchen-floor/fotos/dsc_5893/' title='small pieces of truth whispered on the kitchen floor'><img src="http://www.kumpane.ch/wp-content/uploads/2011/07/dsc_5893-150x99.jpg" width="150" height="99" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.kumpane.ch/produktionen/small-pieces-of-truth-whispered-on-the-kitchen-floor/fotos/dsc_8604/' title='small pieces of truth whispered on the kitchen floor'><img src="http://www.kumpane.ch/wp-content/uploads/2011/11/dsc_8604-150x99.jpg" width="150" height="99" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.kumpane.ch/produktionen/small-pieces-of-truth-whispered-on-the-kitchen-floor/fotos/attachment/5964/' title='small pieces of truth whispered on the kitchen floor'><img src="http://www.kumpane.ch/wp-content/uploads/2011/07/5964-150x99.jpg" width="150" height="99" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
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		<title>Inhalt</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 20:40:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kumpane</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Unbekannt]]></category>

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		<description><![CDATA[small pieces of truth whispered on the kitchen floor (2011)
Wir schmieden Pläne und legen uns zurecht, wie wir unser Leben einrichten und wohin wir uns bewegen wollen. Und stranden dann doch wieder in irgendeiner Küche. In einem Raum, der seinerseits nach bestimmten Plänen eingerichtet ist und uns so nahe legt, wie wir uns, zumindest darin, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="[object]"><strong id="[object]">small pieces of truth whispered on the kitchen floor (2011)</strong></p>
<p id="[object]">Wir schmieden Pläne und legen uns zurecht, wie wir unser Leben einrichten und wohin wir uns bewegen wollen. Und stranden dann doch wieder in irgendeiner Küche. In einem Raum, der seinerseits nach bestimmten Plänen eingerichtet ist und uns so nahe legt, wie wir uns, zumindest darin, zu bewegen haben.<br />
In «small pieces of truth whispered on the kitchen floor» spielt Kumpane mit einem Bühnenraum, welcher drei Stadien durchläuft: Was zunächst ein Kopfraum ist, eine Art Vorstellungsgebäude, wird sodann zu einer Küche und endet schliesslich als Landschaft.<br />
Einhergehend mit dieser räumlichen Verwandlung entwerfen eine Frau und ein Mann zunächst Pläne von sich und einem Gegenüber. In die Welt geworfen wie ein Bankier ohne Geld, wie Huah! einst sang, erproben sie sich in Posen, und arbeiten sie sich an Prägungen ab, um auf die Beine zu kommen und sich auf den eigenen Füssen stehend zu erblicken.<br />
Dann setzen sie als Paar die gemeinsam gefasste Entscheidung in die Tat um – sie schaffen sich ein Nest. Zugleich malen sie sich alternative Entscheidungen aus, welche sie den Gästen einer von ihnen ausgelassenen Party zuschreiben: Eine Familie zu gründen etwa, oder in eine Metropole überzusiedeln. Es sich zur Aufgabe machen, den Erfindern und Herren der Welt auf die Schliche zu kommen, oder auch einfach nur auf der Suche nach dem nächsten Bier zu sein. Um dabei zu Zeugen zu werden, wie sich jemand als Opfer des Lebensentwurfs einer anderen Person gebärdet.<br />
Schliesslich sieht sich das Paar mit der Frage konfrontiert, was dahinter liegt, wenn man sich einmal eingerichtet hat. Derweil sich ein neuer Horizont auftut, werden die Frau und der Mann auf sich selbst zurückgeworfen und werfen sich auf sich selbst zurück. Am Ende schauen sie den Seeschwalben hinterher.<br />
Kumpane untersucht in «small pieces of truth whispered on the kitchen floor» das Prinzip Lebensentwurf – wie es entsteht, wie man es lebt und was sich dahinter verbirgt. Und erkundet dabei das Spannungsfeld zwischen grosszügig skizzierten Grundrissen, selbst gewählten Koordinaten, alltäglicher Unberechenbarkeit und dem Bedürfnis, sich über alles hinweg zu setzen.<br />
Anders als bei den bisherigen Produktion ging Kumpane diesmal zunächst von der Bühnengestaltung aus. Der Raum wurde tänzerisch untersucht und choreographisch ausgelotet. Aus diesen Recherchen entwickelte sich das Tanzmaterial und in Reaktion darauf entstand das Textmaterial.</p>
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		<title>small pieces of truth whispered on the kitchen floor</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 20:20:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kumpane</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Unbekannt]]></category>

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		<description><![CDATA[small pieces of truth whispered on the kitchen floor (2011)
Wir schmieden Pläne, wie wir unser Leben einrichten und wohin wir uns bewegen wollen. Und stranden dann doch wieder in irgendeiner Küche. In einem Raum, der seinerseits nach bestimmten Plänen eingerichtet ist und uns so nahe legt, wie wir uns, zumindest darin, zu bewegen haben.
Mit Tanz und Text [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="[object]"><strong id="[object]">small pieces of truth whispered on the kitchen floor (2011)</strong></p>
<p>Wir schmieden Pläne, wie wir unser Leben einrichten und wohin wir uns bewegen wollen. Und stranden dann doch wieder in irgendeiner Küche. In einem Raum, der seinerseits nach bestimmten Plänen eingerichtet ist und uns so nahe legt, wie wir uns, zumindest darin, zu bewegen haben.<br />
Mit Tanz und Text erkundet Kumpane das Spannungsfeld zwischen gross angelegten Lebensentwürfen, selbst gewählten Koordinaten, alltäglicher Unberechenbarkeit und dem Bedürfnis, sich über alles hinweg zu setzen.</p>
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		<title>Thurgauer Zeitung, 08.01.10</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 17:05:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kumpane</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Unbekannt]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Tänzerin wird sie (auch) immer sein 
In ihrem ersten Beruf war sie Balletttänzerin. Dann wurde sie Fotografin, Kulturförderin und Mutter. Jetzt hat Caroline Minjolle nochmals ihre Tanzschuhe angezogen. Für ein aussergewöhnliches Tanztheaterstück.
Sie fühlte sich eingesperrt, die Bühne wurde ihr zum Käfig. Golden zwar, wenn man im Scheinwerferlicht stand, aber doch zu eng. Sie wollte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Eine Tänzerin wird sie (auch) immer sein </strong><br />
In ihrem ersten Beruf war sie Balletttänzerin. Dann wurde sie Fotografin, Kulturförderin und Mutter. Jetzt hat Caroline Minjolle nochmals ihre Tanzschuhe angezogen. Für ein aussergewöhnliches Tanztheaterstück.<br />
Sie fühlte sich eingesperrt, die Bühne wurde ihr zum Käfig. Golden zwar, wenn man im Scheinwerferlicht stand, aber doch zu eng. Sie wollte raus aus diesem Kokon, dieser Kunstwelt; hinaus ins richtige Leben, wo das Abenteuer auf der Strasse stattfindet und nicht im abgezirkelten Rahmen einer Choreografie. 1986 hängte Caroline Minjolle ihre Spitzenschuhe an den Nagel. Für immer, wie sie meinte. Die Balletttänzerin, die zuletzt am Berner Stadttheater engagiert gewesen war, ging auf Weltreise, sie holte die Matura nach, machte eine Ausbildung zur Übersetzerin und Journalistin und fand schliesslich in den Kursen der Gruppe Autodidaktischer FotografInnen GAF, was sie gesucht hatte. Neben ihren ersten Gehversuchen als freischaffende Fotografin bearbeitete Caroline Minjolle sieben Jahre lang bei der Schweizerischen Kulturstiftung Pro Helvetia die Unterstützungsgesuche von Tanzschaffenden. In dieser Zeit wurden auch ihre Kinder geboren, zwei Söhne, die inzwischen längst zur Schule gehen.<br />
<strong></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Zwei Berufe</strong><br />
Heute ist Caroline Minjolle eine anerkannte Fotografin. Ihre Bilder erscheinen nicht nur in Zeitungen und Zeitschriften, sondern werden auch an Kulturveranstaltungen und in Theatern ausgestellt. Daneben ist ihr die Kulturförderung zum zweiten Beruf geworden. Die Wahlschweizerin mit dem charmanten französischen Akzent – Minjolle stammt aus einer Kleinstadt in der Nähe von Toulouse – ist in einem Teilzeitpensum Expertin für Tanz, Theater und Fotografie für die Kulturstiftung des Kantons Thurgau und organisiert in dieser Funktion auch das Festival theater:now in Steckborn. Zu geringeren Prozentsätzen ist sie zudem als Tanzexpertin für die Kulturfachstellen der Kantone Zürich und Schaffhausen tätig.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mit Vergangenheit konfrontiert</strong><br />
Obwohl sie also dem klassischen Ballett schon als 22-Jährige den Rücken gekehrt hatte, ist der Tanz ein Teil von Caroline Minjolles Leben geblieben. Als Sujet ihrer Bilder ebenso wie als Teil ihrer Aufgaben als Kulturförderin. – Nur selbst trainiert hatte sie seit über 15 Jahren nicht mehr, als sie mit Tina Beyeler über ihre Erfahrungen als ehemalige Tänzerin sprach. Die Schaffhauser Choreografin, die zusammen mit ihrem Bruder, dem Autor Andri Beyeler, das Herz der Tanztheatergruppe Kumpane bildet, erarbeitete ein Stück über Menschen, die sich nach einem Bruch im Leben neu orientiert haben. Dass Minjolle schliesslich in «Du bleibst, wenn du gehst» auf der Bühne stehen sollte, dass sie ihre Ballettschläppchen noch einmal anziehen würde, entwickelte sich allmählich und ganz natürlich.<br />
Entstanden ist ein Stück über zwei ehemalige Tänzerinnen (Ursula Lips und Caroline Minjolle) und einen Musiker (dargestellt vom Schauspieler Sebastian Krähenbühl), die mit den ihnen eigenen Ausdrucksmitteln zeigen, wie sehr sie von ihrer Vergangenheit geprägt wurden und wohin sie sich aufgrund ihrer Erfahrungen entwickelt haben. Die lose aneinandergereihten Geschichten wirken zwar biografisch geprägt, sind aber exemplarisch für jenen konfrontativen Ausflug in die Vergangenheit, der für jeden zur intensiven Auseinandersetzung mit der Gegenwart werden kann.<br />
Nina Scheu</p>
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